Trainingslager Gran Canaria

In der Woche vor dem Abflug fing ich mir einen Magen-Darm Virus ein und konnte drei Tage lang nichts zu mir nehmen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein Trainingslager. Vernünftig wäre gewesen die ersten 2 Tage auszusetzen und zu sehen möglichst viele Mineralien aufzunehmen. Aber … wenn man schon mal da ist ….. ;-)! Das ging auch die ersten vier Tage gut, dann rechte sich mein Körper mit einer Erkältung und fiesen Halsschmerzen. Nach zwei Tagen Pause hatte ich diese aber überstanden und konnte nun endlich richtig mit trainieren (die mir 2 fehlenden Tage schaffte ich übrigens noch nachzuholen ;-))!

Für mich ist Gran Canaria ein Paradies zum Rad fahren. Wer nach Gran Canaria kommt, um flach zu fahren, hat falsch gebucht. Die wenigen ebenen Passagen befinden sich zwischen dem Flughafen und Playa del Inglés und sind nicht wirklich zu empfehlen, es sei denn man fährt mit dem Wind. Landschaftlich reizvoll, aber auch anspruchsvoll bis brutal steil – mit Rampen mit bisweilen mehr als 20 Prozent –, ist es im Landesinneren, wo der 1.956 Metern hohe Pico de las Nieves alles überragt.  Eine 100-Kilometer-Tour zu finden, nach der man weniger als 1.500 Höhenmeter in den Beinen hat, ist nahezu unmöglich; meist zählt der Höhenmesser 2.500 bis mehr als 3.000 Höhenmeter, oder auch, wie auf unserer Königsetappe 4500 HM :-D! Karina und Helge fanden die richtige Beschreibung für die täglichen Touren „Start der Tour. Immer rauf rauf rauf rauf rauf … Oben: Energieaufnahme/Radflaschen füllen dann … runter runter runter runter …“ Genauso war es ;)!

Die zwei Wochen gingen viiiiel zu schnell um, am liebsten würde ich gleich nächste Woche wieder hin fliegen.

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