Dritter Platz im Elitefeld bei der Duathlon DM

Mein erstes Rennen im Elitefeld! 10km Laufen, 40km Rad (mit Windschattenfreigabe), 5km Laufen.

13116477_1355038747856786_3465801108985353142_oIch fing an zu rechnen und egal wie ich rechnete kam immer raus, dass ich doch bestimmt mit einem ordentlichen Rückstand nach dem ersten Lauf aufs Rad steige und somit nichts von der Windschattenfreigabe haben, sondern ganz im Gegenteil wohl weitere Minuten verlieren werde. Logische Konsequenz, ich hatte Schiss 😀 und wollte nicht starten ;). Jegliche Ausrede warum ich definitiv nicht starten kann (und ich war schon sehr kreativ) ignorierte mein Trainer aber einfach und so kam es, dass ich also doch an der Startlinie stand.

Kurz nach dem Start bildete sich vorne eine vierer Gruppe, ich glücklicher Weise mittendrin :)! Nach ein paar Kilometern zog Kristina das Tempo an13220718_1355038751190119_1852490913511913768_o und setzte sich ab. Oh, oh mal sehen was passiert … Ich musste jetzt nicht unbedingt mitlaufen 😉 und die anderen … die konnten und/oder wollten wohl auch nicht. Also ließen wir Kristina laufen und blieben zu dritt. Das Tempo war zwar hoch, aber dennoch so, dass ich gut mitlaufen konnte ohne an mein Limit gehen zu müssen und so schaffte ich es bis in die Wechselzone dran zu bleiben. Perfekt .. Soll des Tages erfüllt, ich begab mich nicht allein auf die Radstrecke, jetzt kam also nur noch die Kür ;)!
Ulrike und ich waren uns einig zu versuchen das Loch auf Kristina zu zufahren, Silke zog mit. Offenbar gleichzeitig beschloss Kristina das Rennen da vorne nicht alleine auf der sehr windigen Radstrecke zu fahren und wartete auf uns. So waren wir wieder zu viert. Es ging sehr fair zu, jeder fuhr mal vorne und so vergingen die 6 Runden wie im Flug. Zu viert kamen wir wieder in der Wechselzone an. Das war das letzte Mal, dass wir Kristina gesehen haben, die schoss dann nämlich in einem mörder Tempo wieder raus und lief ungefährdet den verdienten Sieg ein. GLÜCKWUNSCH!!! Ich verließ kurz hinter Ulrike die Wechselzone, konnte zu ihr aufschließen und noch ein paar km mitlaufen. Als sie das Tempo nochmal leicht anzog musste ich allerdings abreißen lassen, konnte aber immerhin den Abstand zu Platz vier weiter ausbauen, so dass ich überglücklich als dritte ins Ziel lief.

Damit hätte ich niemals gerechnet und bin meinem Trainer sehr dankbar, dass er so ein großes Vertrauen in mich hatte und mich quasi an die Startlinie „geprügelt“ hat ;)!

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