Deutsche Vizemeisterin im Crossduathlon

Bähm … das war das Ergebnis, was ich mir erhofft hatte, umso schöner wenn es am Ende dann auch so in der Ergebnisliste steht. Dieses Jahr fanden die deutsche Meisterschaften in Trier statt. Als ich die Nachricht letztes Jahr gelesen habe, freute ich mich riesig. Zum einen, weil es der veranstaltende Verein Tri Post Trier wirklich verdient hat, da er Jahr für Jahr wieder eine  tolle Veranstaltung auf die Beine stellt (weswegen ich auch immer wieder aufs Neue gerne  an der Startlinie stehe), bzw sie sogar jedes Jahr immer noch ein wenig besser macht. Und zum anderen, natürlich, weil ich den Duathlon schon fast als meinen Heimwettkampf bezeichnen kann und das Glück hatte ihn die letzten beiden Jahre gewinnen zu können.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren kramte ich mein MTB nicht erst zum Wettkampf aus dem Keller, sondern trainierte den Winter hinüber regelmäßig auf ihm (danke Stefan für die vielen schönen Einheiten). Dennoch war mir beim Blick in die Starterliste sofort klar, dass ich den Sieg aus den beiden Vorjahren nicht wiederholen werden könne, da ich die amtierende Deutsche Meisterin, Kati Wolff, deutlich stärker einschätzte. Aber wenigstens den Vizetitel wollte ich mir holen. Auch das würde nicht einfach werden, da viele starke Mädels aus ganz Deutschland gemeldet hatten.

Man, war ich nervös in der Woche vorm Wettkampf. So war ich sehr froh, als es endlich soweit war. Wie zu erwarten war, schlug Kati ein Tempo an, dass ich nicht mitgehen konnte und wechselte ca eine Minute nach ihr aufs MTB. Hier konnte ich keine Zeit gut machen, so dass meine ganze Konzentration, wie geplant,  auf Platz zwei lag. Dies wurde mir irgendwie einfacher gemacht, als ich die ganze Zeit zuvor angenommen hatte (warum war ich eigentlich so hypernervös die Woche vorher ;)). Ich konnte meinen Abstand auf Platz drei auf dem Bike noch weiter ausbauen, so dass ich mit einem sehr komfortablen Vorsprung auf die abschließenden 2.5 Laufkilometer gehen konnte. Das nutze ich aus und entschied mich diese zu genießen, anstatt nochmal aufs Tempo zu drücken. Hatte der Veranstalter doch dieses Jahr die Laufstrecke ein wenig modifiziert. Da der Treppenanteil ja eh schon sehr gering war die Jahre zuvor – NICHT, kamen noch eine zusätzliche Treppe und ein paar schöne Stufen dazu *yipieh* :-D! Also, alle Stufen bewältigt kam ich überglücklich als Deutsche Vizemeisterin ins Ziel – so ganz glauben kann ich es immer noch nicht!

Jetzt hatte ich ein paar Tage zum ausruhen, denn am Samstag geht es schon wieder nach Gran Canaria, worauf ich mich sehr freue – HAPPY TRAINING!!!

(Fotos: Frank Ferring und Holger Teusch)

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